Nem a jógával kezdődik – hogyan alakíts ki kiegyensúlyozott rituálét kezdőként

Es beginnt nicht mit Yoga – wie man als Anfänger ein ausgewogenes Ritual gestaltet

Viele denken, Yoga beginnt, sobald wir die Matte ausrollen, bequeme Kleidung anziehen und die erste Pose einnehmen. Doch die eigentliche Praxis beginnt viel früher. Wenn wir merken, dass wir etwas brauchen, um zur Ruhe zu kommen, uns zu ordnen und wieder zu uns selbst zu finden. Yoga ist kein Ziel, sondern ein Weg – ein Tor zu einem ausgeglicheneren Lebensrhythmus.

Im heutigen Alltag befinden sich viele von uns in einem Zustand ständiger Bereitschaft. Unsere Aufmerksamkeit ist zerstreut, unser Nervensystem überreizt, und unser Körper reagiert oft erst, wenn er angespannt, verspannt oder müde ist. In solchen Fällen ist die Frage „Was soll ich tun?“ oft lauter als die Frage „Was brauche ich jetzt wirklich?“. Ein Ritual – ob mit oder ohne Yoga – kann nur dann wirken, wenn es diese zweite Frage beantwortet.

Rituale müssen weder langwierig noch zeitaufwendig sein und erfordern auch keine spirituelle Vorbereitung. Vielmehr bieten sie einen bewussten Rahmen für den Tag, mit einem Anfang, einer Mitte und einem Ende für das, was wir für uns selbst tun. Dieser Rahmen hilft uns, die Zeit, die wir uns selbst widmen, nicht als Leistung, sondern als Verbindung zu uns selbst zu sehen. Nicht als „weitere Aufgabe“, sondern als Ankunft.

Yoga spielt bei diesem Prozess eine Rolle. Nicht als eine Reihe spektakulärer Posen, nicht als schweißtreibendes Workout, sondern als sanfte Bewegung, die uns hilft, die Empfindungen unseres Körpers wieder wahrzunehmen. Langsames Dehnen, ein paar bewusste Bewegungen oder eine kurze Übungseinheit in Verbindung mit bewusster Atmung bieten uns oft mehr als eine lange, aber unaufmerksame Yogastunde. Yoga ist nicht Selbstzweck, sondern dient dazu, uns wieder mit unserem inneren Rhythmus zu verbinden.

Ein ausgewogenes Ritual beginnt daher immer mit dem Ankommen. Es können ein paar ruhige Atemzüge sein, ein Duft, eine Tasse warmer Tee oder eine kurze Pause vom Alltag. In diesem Moment wollen wir nirgendwohin, wir wollen einfach nur da sein. Wenn Körper und Geist im Einklang sind. Von hier aus ergibt jeder weitere Schritt Sinn, sei es Bewegung, Atmung oder Ruhe.

Viele hören nach wenigen Wochen mit Yoga auf, weil sie zu hohe Erwartungen haben. Schnelle Veränderungen, spektakuläre Ergebnisse, sofortige Linderung – all das wünscht man sich. Doch die Wirkung von Yoga ist oft still und allmählich. Seine wahre Stärke entfaltet es erst, wenn es Teil eines umfassenderen Rituals ist, in dem wir nicht nur mit dem Körper, sondern auch mit dem Nervensystem und unserer inneren Achtsamkeit arbeiten.

Laut Ayuna Ritual entsteht Ausgeglichenheit nicht dadurch, „alles richtig zu machen“, sondern dadurch, dass man lernt, achtsam zu sein. Achtsam zu sein für den Moment, für die eigenen Bedürfnisse und dafür, wie viel man sich selbst wirklich geben kann. Ein Ritual ist lebendig, wenn es flexibel ist, und wirksam, wenn es nicht erzwungen wird.

Deshalb zeigen wir Ihnen in den folgenden Artikeln keine Yoga-Stile oder schwierige Übungen, sondern einfache, zeitsparende Ansätze, die Ihnen helfen, Ihren eigenen, nachhaltigen Rhythmus zu entwickeln. Einen Rhythmus, in dem Yoga eine Rolle spielt, aber nicht dominiert. In dem Körper und innere Stille nicht miteinander konkurrieren, sondern zusammenwirken.

Denn echter Wandel beginnt nicht, wenn wir "anfangen, etwas zu tun", sondern wenn wir uns endlich mit uns selbst aussöhnen.


Ayuna Mini-Ritual – Ankunft für Anfänger

Setz dich bequem hin, schließ die Augen und atme dreimal langsam und tief ein und aus. Spüre beim Einatmen, wo sich dein Körpergewicht befindet, und lass beim Ausatmen die Anspannung in Schultern und Kiefer los. Du musst nichts erreichen, sei einfach nur da. Wenn du magst, zünde eine Duftkerze an oder bereite dir ein warmes Getränk zu und verweile noch eine Minute in diesem Zustand. Das genügt, um anzukommen.

Im folgenden Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie in 15–20 Minuten pro Tag ein komplettes Ritual gestalten können .

In einem separaten Artikel werden wir auch darauf eingehen , wie sich die Rolle des Yoga in verschiedenen Altersstufen verändert .

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