Hatha, Vinyasa vagy Yin? Így válaszd ki a jógaszőnyeget a stílusodhoz

Hatha, Vinyasa oder Yin? So wählen Sie die richtige Yogamatte für Ihren Stil.

Viele wählen ihre Yogamatte zunächst nach Farbe oder Muster und hoffen dann, dass sie „zu allem passt“. Das funktioniert manchmal, führt aber langfristig oft zu Kompromissen: rutschige Hände, verspannte Handgelenke, unbequeme Haltungen. Unterschiedliche Yogastile stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an den Körper , und die Yogamatte muss sich daran anpassen.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, welche Aspekte bei Hatha, Vinyasa und Yin Yoga wirklich wichtig sind und welche Art von Yogamatte Ihre Praxis am besten unterstützt.


Warum eignet sich nicht dieselbe Yogamatte für alle Yogastile?

Die Yogamatte gleichzeitig:

  • stützt die Gelenke,

  • bietet Stabilität in Gleichgewichtssituationen,

  • und gibt Ihrem Körper Rückmeldung darüber, wie „sicher“ die Umgebung ist.

Für ein dynamisches, schweißtreibendes Training ist Rutschfestigkeit entscheidend. Bei einem langsamen Ausdauertraining sind Komfort und Wärme wichtiger. Passt die Matte nicht zu Ihrem Trainingsstil, gleicht Ihr Körper dies ständig aus, was die Effektivität Ihres Workouts mindert.


Hatha Yoga – stabile Grundlage, klare Einstellungen

Hatha Yoga ist im Allgemeinen langsamer, mit länger gehaltenen Positionen und präzisen Korrekturen. Ziel ist hier nicht die kontinuierliche Bewegung, sondern das bewusste Halten der Haltungen.

Was wird für Hatha Yoga benötigt?

  • für einen stabilen, wackelfreien Halt,

  • mittlere Dicke

  • für zuverlässige, aber nicht „klebrige“ Haftung.

Ideale Yogamatte für Hatha:

  • 4–5 mm dick,

  • doppelseitige, rutschfeste Oberfläche

  • aus gut verdichtetem Material.

Diese Dicke bietet ausreichend Schutz für Knie und Handgelenke, ohne die Stabilität in stehenden Positionen zu beeinträchtigen. Eine zu weiche oder zu dicke Matte kann beim Hatha Yoga häufig zu Instabilität führen.


Vinyasa Yoga – wenn Griff alles ist

Vinyasa (Flow-)Yoga basiert auf fließenden Bewegungen, Übergängen und Rhythmus. Während der Praxis kommt es häufig zu Gewichtsverlagerungen von den Händen auf die Füße, vielen Plank-Positionen, Chaturanga sowie dem herauf- und herabschauenden Hund. Schwitzen ist dabei üblich.

Was wird für Vinyasa Yoga benötigt?

  • für starke, zuverlässige Haftung

  • für festen, durchhangfreien Halt,

  • Eine Oberfläche, die auch bei Schweißbildung nicht rutschig wird.

Die ideale Yogamatte für Vinyasa:

  • 4–5 mm dick,

  • hohe Dichte,

  • mit einer Oberfläche aus Kork oder Wildleder oder mit einer besonders guten rutschfesten Beschichtung.

Ein häufiger Fehler ist, dass jemand versucht, dynamisches Flow-Yoga auf einer einfachen PVC-Matte zu praktizieren und dann das Gefühl hat, „Yoga funktioniert nicht“. Tatsächlich liegt das Problem nicht an der Praxis selbst, sondern daran, dass die Matte nicht stabil genug ist.


Yin Yoga – wenn Komfort an erster Stelle steht

Yin Yoga folgt einer völlig anderen Logik. Es zeichnet sich durch lange gehaltene Positionen, geringe Muskelaktivierung und intensive Arbeit mit dem Bindegewebe aus. Ziel ist es nicht, eine Position zu halten, sondern loszulassen.

Was wird für Yin Yoga benötigt?

  • für bequemen, weichen Halt,

  • sich wohlfühlen

  • Dicke, die Druckpunkte reduziert.

Die ideale Yogamatte für Yin:

  • 6 mm Dicke oder mehr ist komfortabler.

  • weichere Oberfläche

  • sogar in Kombination mit Accessoires aus Naturfasern oder Wollimitaten.

Eine zu dünne oder zu straffe Matte wird beim Yin Yoga schnell unbequem, da der Druck auf Knochen und Gelenke die Entspannung beeinträchtigt.


Was passiert, wenn man mehrere Yoga-Arten praktiziert?

Das kommt sehr häufig vor und ist völlig normal. Es gibt zwei gute Lösungen:

  • Ein hochwertiger 5 mm Teppich , der sich ohne Kompromisse für die meisten Stile eignet.

  • oder zwei separate Matten: eine festere für dynamische Kurse und eine weichere für Yin.

Viele Menschen benutzen jahrelang einen einzigen „Allzweck“-Teppich, und wenn sie dann einen stilgerechten Teppich ausprobieren, merken sie, welch großen Unterschied das ausmacht.


Häufige Irrtümer bei der Wahl eines Stils

  • „Dicke ist immer besser“ – das trifft im dynamischen Yoga nicht zu.

  • „Wenn der Ball ausrutscht, ist es meine Schuld“ – oft hängt es nicht von der Technik ab.

  • „Ein Teppich reicht für alles“ ist oft eine Kompromisslösung.

Eine Yogamatte ersetzt nicht das Üben, sollte es aber auch nicht erschweren .


Ayuna-Ritual-Tipp – wenn der Teppich nicht die Schwachstelle ist

Wenn Ihre Yogamatte grundsätzlich ausreichend ist, Ihre Hände aber während Vinyasa- oder Hot-Yoga-Stunden abrutschen, ist ein rutschfestes Yogahandtuch oft eine effektivere Lösung als ein kompletter Austausch.

Wenn Ihre Füße während der Yin- oder Hatha-Yoga-Praxis kalt werden, Sie sich aber in Socken unsicher fühlen, halten rutschfeste Yoga-Socken Sie warm und sorgen gleichzeitig für einen sicheren Halt.

Das sind zwar nur kleine Ergänzungen, aber sie können Ihr Übungserlebnis deutlich verbessern.


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Dein Yogastil ist mehr als nur eine Bezeichnung; er ist ein Übungsmuster. Wenn deine Yogamatte dazu passt, wird deine Praxis leichter, sicherer und intensiver. Nicht weil du „besser“ bist, sondern weil die Umgebung dich unterstützt.

Falls Sie sich generell noch nicht sicher sind, welche Art von Yogamatte Sie wählen sollten , lesen Sie unseren vorherigen Leitfaden zu Yogamattendicke, Materialien und den häufigsten Fehlern bei der Entscheidungsfindung.

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